"Selbst denken" von Markus Bogner gehört zu den Büchern bei denen ich wirklich traurig war als ich auf der letzten Seite angekommen war. Bogner ist nicht nur einer der seinen Hof so führt wie er es will und nicht wie der Bauernverband es versucht den Bauern einzureden, sondern auch Erfolg damit hat. Und Erfolg heißt in seinem Fall, er kann seine Familie damit gut ernähren. 

Sein Leben auf und mit dem Hof erzählt er sympathisch, bodenständig und man lernt ganz nebenbei eine Menge über Landwirtschaft, bekommt den Begriff Wirtschaftswachstum einmal so erklärt, das ihn jeder versteht und möchte am liebsten gleich bei ihm einziehen.

"Ohne wenn und Abfall" von Milena Glimbovski der Erfinderin von Original Unverpackt

Mit ihrer grandiosen Idee Lebensmittel in einem eigenen Laden unverpackt anzubieten, hat sie eine Welle der Unverpackt-Läden in der ganzen Welt angestossen. Nun hat sie ein launiges Buch, ohne erhobenen Zeigefinger, dafür aber mit vielen privaten Einblicken geschrieben. Es liest sich schnell und leicht und bringt auch dem ZeroWaste-Profi noch ein paar kleine neue Erkenntnisse. Und wer jetzt sagt: Ach, die will nur noch mehr Kohle machen. Ja, das will sie bestimmt, aber alleine für ihre Idee und ihren Einsatz gönne ich ihr das von Herzen.

 

Noch ein Buch für Freunde der Landwirtschaft.

Eine mutige, starke Frau. Sie übernahm mit 10 Jahren den Hof ihrer Eltern. Hut ab.

"Ich kauf nix" von Nunu Keller

Für alle Leser die gerne einen persönlichen Einblick in das Leben des Autors/Autorin nehmen. Nunu Keller schreibt launisch und sehr ehrlich über ihre Shopping-Sucht und die riesigen Kleiderberge die sich dadurch bei ihr ansammelten. Und sie zeigt auf, wie man aus einem solchen Schlamassel wieder heraus kommt.

Das Buch ist bereits drei Jahre alt, aber absolut aktuell. Ich habe es im Urlaub sehr schnell mit sehr viel Spaß gelesen. 

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